Dr. Martin Buerki

leadership partner, speaker & author

«Freude an der Führung bringt Erfolg in der Führung – und nicht umgekehrt.»

Führung bestimmt die Richtung einer Bewegung, und zwar von innen heraus. Deshalb ist Führung immer eine Frage der inneren individuellen Eignung Haltung.

Unternehmen brauchen mehr Führung! Keine prozessorganisierende, sondern eine anweisende integrierende. Eine Führung, die Kultur vermittelt und Vertrauen bildet.

Methode (spotlight)

Was soll Führung bewirken? Wie entfaltet sie eine stabile Wirkung in einem agilen Umfeld? Welche Inhalte sollen vermittelt werden? Und wie?

Mit diesen und anderen Fragen setze ich mich seit knapp 20 Jahren auseinander. Dabei engagiere ich mich als Leadership Partner. In dieser Rolle sind viele Beiträge und Impulse zur Gestaltung und Wahrnehmung der Führung entstanden. Angereichert mit meinen Erfahrungen, Erkenntnissen und Tipps ist daraus ein Buch entstanden, dass diese vielen Bestandteile zusammenfasst und in einem greifbaren, praxisnahen Ansatz verdichtet. Dabei gebe ich Führung, Führenden und Führungsaufgaben die Bedeutung als Epizentrum einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung.

In «Führen mit der T.I.G.E.R.-Methode©» lege ich den Grundstein für die aus meiner Sicht zentralen Perspektive der Führung (andere erfolgreich machen) und den dafür notwendigen Rollenwechsel der Führenden. Beide gelingen entlang der fünf Kernaufgaben Tell, Integrate, Grow, Encourage und Realize. (mehr)

TIGER
  1. 01

    Tell

    Wie Sie Mitarbeitende mit Ihrer Absicht bewegen.

    Komfortzonen sind der sichere Tod von Bewegung. Deshalb: Verlassen Sie sie! Schaffen Sie einen spannenden Sog, dem sich Ihre Mitarbeitenden nicht entziehen können. Bieten Sie objektiven Sinn und erzeugen Sie Resonanz. So wird Identität geschaffen.

    Kurz: Eine Absicht ohne Anknüpfungspunkte ist wie ein Brief ohne Anrede.

    Artikel auf LinkedIn

  2. 02

    Integrate

    Wie Sie Mitarbeitende zu initiativen, agilen und vielseitigen Kollektiven verbinden.

    Kooperation ist heute ganz einfach: nämlich virtuell, schnell, punktuell und vielseitig. Bauen Sie dafür die sichere Basis. Schenken Sie Ihren Mitarbeitenden Vertrauen, fördern Sie ihre Diversität und arbeiten Sie so an Ihrer ganz eigenen Kultur.

    Kurz: Vielfalt bedingt Vielfalt – und beginnt im Kopf.

    Artikel auf LinkedIn

  3. 03

    Grow

    Wie Sie Potenziale in Mitarbeitenden entfalten und neue Chancen schaffen.

    Positive Emotionen sorgen dafür, dass sich Ihre Mitarbeitenden engagieren, dass sie kreativ und mutig sind. Stärken Sie ehrlich und tatkräftig ihr Rückgrat und freuen Sie sich über das Potenzial, das sie entfalten.

    Kurz: Anspruchsvolle Erwartungen und ehrliche Auseinandersetzungen wecken schlummernde Potenziale.

    Artikel auf LinkedIn

  4. 04

    Encourage

    Wie Sie Mitarbeitende befähigen, sich selber und anderen zu helfen.

    Überholte Denkmuster sind Bremsklötze. Das gilt auch in der Führung von Mitarbeitenden. Wenn Sie Ihre Rolle als Coach lieben und leben, zeigen Sie Ihren Mitarbeitenden, wie sie sich und anderen helfen.

    Kurz: Wertschätzende Gespräche ermöglichen alternative Interpretationen.

    Artikel auf LinkedIn

  5. 05

    Realize

    Wie Sie den Erfolg der Mitarbeitenden festigen und multiplizieren.

    Erfolge beflügeln! Auch Ihre Mitarbeitenden. Helfen Sie ihnen, ihre Leistungen einzuschätzen und ihr Entwicklungspotenzial zu erkennen.

    Kurz: Mit Erfolgen neue Gravitationsfelder erzeugen.

    Artikel auf LinkedIn

Angebot

  1. 01

    ** NEU ** Pop-up Coach (digital)

    Nützen Sie die Möglichkeit, herausfordernde Führungssituationen rasch und unkompliziert zu reflektieren. Pop-up Coaching ist ein unkompliziertes Beratungskonzept für Frauen und Männern in Führungspositionen, denen gerade in schwierigen Zeiten die kurzen, punktuellen Aussprachen mit Peers fehlen.

    Pop-up Coaching buchen
  2. 02

    Leadership Partner

    Führungsrollen sind vielseitig, Führungsaufgaben herausfordernd. Erzeugen Sie vielfältige Wirkungen, die Mitarbeitende, das Unternehmen und auch Sie selber weiterbringen. Wachsen Sie rasch(er) in neue Rollen und festigen Sie Ihr Selbstvertrauen. Sodass Sie (weiterhin) Freude an der Führung behalten.

    Testimonial ansehen
  3. 03

    Geburtshelfer

    Oft stehen wir uns selber im Weg. Überwinden Sie Ihre Entwicklungshürden (Ihre “immunities to change”; ITC) mit einem strukturierten, einfachen 5-Schritte-Prozess der Harvard University. Als verierter zertifizierter ITC Coach nütze ich dieses “Coaching Wundermittel” dazu, dass Klienten ihre Blockaden nachhaltig abstreifen.

    Testimonial ansehen
  4. 04

    Brückenbauer

    Treten Sie ein in die Community von Führenden für Führende. Lernen Sie von anderen und teilen Sie Ihre Erfahrungen. Finden Sie erfahrene Partner, stärken Sie Ihre Kompetenzen und Ihre Relevanz. Anonym, diskret und unkompliziert.

    Altize - von Führenden für Führende
  5. 05

    Perspektivierer

    Der LeaderSummit ist ein inspirierender und lehrreicher Event von und für Führungspersönlichkeiten aus verschiedenen Branchen. Der Anlass erweitert Ihre Perspektiven mit einem hohen Praxisbezug und Transfer in den Alltag.

    Die nächste Einladung erhalten.

Journal

Expertise

Coaching-Stunden
17'220
Firmenkunden
117
Privatkunden
102

Auswahl
Referenzprojekte

About

Wie ich Sie unterstütze:

Führungspersonen stehen im Spannungsfeld zwischen betrieblichen Veränderungen, komplexen Abhängigkeiten und menschlichen Bedürfnissen. Das ist verwirrend und anstrengend.

Ich unterstütze Führende, sich freudig ganz auf den Kern Ihrer Führungsaufgabe zu fokussieren. Damit ein Klima geschaffen wird, in dem sich Mitarbeitende engagieren und weiterentwickeln können.

Kurz CV

Lernen Sie mich kennen.

Warum finden notwendige Veränderungen nicht statt, obwohl sich alle Beteiligten dafür aussprechen? Und was bedeutet das für die Führung? Diesen Fragen widme ich mich mit Passion. Für meine Arbeit nütze ich die Erkenntnisse der positiven Psychologie. So verhelfe ich Führenden in zahlreichen Organisationen, die Immunity to Change (ITC) von Individuen und Gruppen zu erkennen und zu überwinden sowie kontinuierlich darüber hinauszuwachsen (deliberately developmental ambition).

Weitere Punkte:

− Doktorat in Betriebs- und Volkswirtschaften, Universität Basel
− Positionen im Management Consulting und Banking
− Seit 2003: Selbstständigkeit als Führungspartner
− 2011: ITC-Diplom Universität Harvard, Boston
− 2013: ITC-Facilitator-Diplom Universität Harvard, Boston
− 2018: Publikation «Führen mit der T.I.G.E.R.-Methode©»
− 2019: Diverse Fachartikel (siehe Material)
− 2020: SGO: Practice Head “Leadership”

Journal

Wem vertrauen Sie?

Der Say-Do-Gap: Je kleiner die Deckungsmenge, desto dünner das Vertrauen.

Viele erfahren Führungsrolle und Einsamkeit als siamesische Zwillinge. Dabei böte diese Rolle eigentlich vielfältigen Zugang zu anderen. Und je höher jemand aufsteigt, desto weniger traut er Feedback von anderen - die Einsamkeit steigt. Offenbar funktioniert hier ein sich selbst ernährender Zyklus. Doch lässt er sich durchbrechen?

Glaubt man dem Volksmund, dann wird die Luft an der Spitze immer dünner. Soll heissen, dass sich in hierarchisch organisierten Unternehmen immer mehr Macht, Verantwortung und Anerkennung auf einer Position vereinen, je höher diese angesiedelt ist. Deswegen wird der Wettbewerb der Kandidaten auf diese Positionen besonders erbittert geführt. Und in diesem Kampf ist man gut beraten, anderen Menschen nur sehr vorsichtig zu vertrauen. Sonst ist die hart erkämpfte Position schnell verloren.

Glücklicherweise sind diese machiavellischen Verhaltensmuster nicht (mehr) überall notwendig. Trotzdem bleibt die Frage, wem Führende eigentlich vertrauen können und sollen. Auch hierzu hat der Volksmund einen Rat: “Trau, schau wem!”. Doch auf was soll man denn schauen beim Vertrauen?

Fragen Sie sich selber: Wem vertrauen Sie und wem weniger? Wann entscheiden Sie, ob Sie jemandem vertrauen können? Auf diese Frage höre ich meistens Antworten wie “ja, das erkennt man erst über die Zeit” oder “ich verlasse mich da auf mein Bauchgefühl” oder auch “das ist eigentlich reine Einstellungssache”. Vermutlich haben Sie solche oder ähnliche Antworten auch gehört oder hätten sie sogar selber genutzt. Das bringt uns zur Frage, wie Vertrauen eigentlich entsteht. Wie stärken Sie Ihr Vertrauen in andere? Und wie erleichtern sie es anderen, Ihnen zu vertrauen?

“Am Anfang stand das Wort”

Verletzungen sind gefährlich. Das gilt nicht nur für körperliche, sondern auch für seelische. Deshalb versuchen wir Menschen sie zu vermeiden: Wir gehen im Dunkeln vorsichtig, um nicht zu stolpern. Wir haben Airbags, Sicherheitsgurten, Notausgänge. Wir hören uns über andere Menschen um und stellen uns selber in ein günstiges Licht. Sie können sicher ganz leicht noch weitere Beispiele nennen, mit denen wir versuchen, Verletzungen zu vermeiden.

Dieses Verhalten ist menschlich und deswegen zeigt es sich auch im betrieblichen Umfeld: Die Zusammenarbeit leidet, wenn sich Mitarbeitende nicht vertrauen. Umso wichtiger ist es, dass es Ihnen gelingt, dieses Vertrauen nicht nur zu gewinnen, sondern es auch zu stärken (und anderen zu schenken). Das folgende Bild fasst zusammen, wie Ihnen das gelingen kann:

Vertrauen entsteht in der Schnittmenge zwischen all dem, was Sie sagen, ankünden, versprechen und dem, was Sie dann tatsächlich auch liefern. Das ist vollkommen nachvollziehbar und eigentlich auch ganz simpel: Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin etwas anderes macht, als sie (einmal) versprochen hatte, dann schwindet Ihr Vertrauen augenblicklich. Wie schmerzlich war die Erfahrung, als Sie von der Tochter oder dem Sohn zum ersten Mal angelogen wurden? Vermutlich werden Sie diesen Moment niemals vergessen.

Damit können wir nun den Bogen zur Einsamkeit der Führungsrolle schliessen. Schauen Sie einfach darauf, wer das macht, was er/sie auch gesagt hat. Das bedingt, dass Sie sich selber zurückhalten sollten, anderen zu sagen, was sie tun sollen, sondern ihnen die Möglichkeit geben, diese geplanten Schritte selber auszusprechen. So fördern Sie das Gefühl der Verantwortlichkeit und setzen weit mehr Energie in Mitarbeitenden frei als mit einer simplen Anweisung. Und wie gelingt Ihnen das immer und immer wieder? Durch Fragen! Wenn Sie Fragen stellen, erhalten Sie in der Regel auch Antworten. “Wer kann was dazu beitragen, um den Ausschuss in der Produktion zu reduzieren?”

Stellen Sie mehr Fragen! Trainieren Sie, nützliche Fragen zu stellen und erkennen Sie dadurch die Kraft, Macht und Bedeutung einer Frage zur Stärkung des gegenseitigen Vertrauens. Das ist nicht bloss Wunschdenken, sondern erlebter Alltag. Im Austausch mit Peers erhalten viele Führende auf ihre Fragen vielfältige, hilfreiche und kompetente Antworten. Antworten die auf Erfahrungen beruhen. Das heisst selbstverständlich nicht, dass sie ohne weiteres auf andere Situationen übertragbar wären.

Darum geht es ja auch nicht. Sondern darum, dass Fragende und Antwortende einander deswegen vertrauen können, weil sie eigentlich im gleichen Boot sitzen, also niemand ein Loch in selbiges schlagen wird. Weil sich diese beiden Parteien nicht wissentlich persönlich kennen, besteht auch kein Wettbewerb, der diesen Austausch verzerren oder untergraben könnte. Und weil diese Fragen und Antworten von vielen anderen gelesen und bewertet werden – sie also quasi ein Gütesiegel erhalten. Niemand hat ein Motiv zu lügen, zu betrügen oder andere hinters Licht zu führen. Doch sie alle wollen eines: Die Einsamkeit durchbrechen.

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